Kenny Rogers Tribute
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Kenny Rogers: Abschieds-Konzert von Live-Aid-Dimension

Über 20 Superstars wie Lionel Richie, Don Henley, Kris Kristofferson, Lady Antebellum und natürlich Dolly Parton sangen gestern (25.OCT) in Nashville dem großen Kenny Rogers ein Abschieds-Ständchen. Die WEGOTIT-Kritik.

Zum Finale eines denkwürdigen Abends legte Kenny Rogers gestern (25-OKT) auf Wunsch und Anweisung von Dolly Parton in Nashville sogar noch einen „Rockstar-Abgang“ hin und drosch das Mikrofon auf den Boden. Ein absoluter Kracher – im wahrsten Sinne des Wortes – und somit Synonym des wohl Star-gespicktesten und berührendsten Abschieds-Konzert aller Zeiten.

Unter dem Motto All in For The Gambler zelebrierte die drei-fach Grammy dotierte Country-Legende nach 60 Karriere-Jahren, 24 Nummer-Eins-Hits und 120 Millionen verkauften CDs in der Bridgestone Arena seinen allerletzten Duett-Auftritt mit Dolly Parton und ließ sich dabei unter der Moderation von Nashville-TV-Star Charles Esten gleich von der Creme de’la Creme der Musikszene feiern. Von Lionel Richie (Lady) über Kris Kristofferson (Me And Bobby McGee) bis Eagles-Chef Don Henley (Desperado) rockten alle der Country-Größe ein Goodbye. WEGOTIT war live dabei.

Vom Opener Love or Something Like It, den seine langjährige Begleitband The Oak Ridge Boys anstimmte, bis zur Chris-Stapleton-Verbeugung The Gambler lieferten über 20 Superstars mit den legendären Hits von Kenny Rogers eine fast schon Live-Aid-artige Tribute-Show. 16.000 Fans (ausverkauft, Schwarzmarktpreise bis 5.000 Dollar!) jubelten dabei nicht nur über Country-Wegbegleitern a’la Reba McEntire (Reuben James), The Judds (Back to the Well) oder The First Edition (Just Dropped In To See What My Condition Was In), sondern auch mit ungewöhnlichen Kenny-Roger-Fans wie Elle King (Tulsa Turnaround), Little Big Town (Through The Years) und sogar den Indie-Rock-Kaisern The Flaming Lips (Ruby). Als eines von vielen Highlights stimmte Disney-Star Idina Menzel (Frozen) gemeinsam mit Lady-Antebellum-Boss Charles Kelley den Duett-Klassiker We’ve Got Tonite an.

Rogers, mit auch schon 78 vom Leben gezeichnet („Ich kann nicht mehr länger fünf Minuten stehen.“), verfolgte das fast dreistündige Geschehen bei der er auch mit Ehrungen der Stadt („Ab heute ist der 25. Oktober in Nashville der offizielle Kenny Rogers Tag“) und des Bundesstaat Tennesse überhäuft wurde, gemeinsam mit seiner Gattin Wanda von einem Regie-Stuhl am Bühnen-Rand aus. „Durch diese Superstar-Ensemble wird mir eigentlich erst richtig bewusst wieviele Hit ich eigentlich hatte!“

Zum Finale ergriff er dann unter Standing Ovations der 16.000 Fans selbst das Mikrofon und stimmte mit seiner ebenso legendären, wie witzigen Wegbegleiterin Dolly Parton („An mir ist schon vieles künstlich, aber meine Liebe zu dir ist immer echt!“) zum allerletzten Mal noch die Duett-Klassiker You Can’t Make Old Friends und natürlich Islands in the Stream an. 3 Stunden für die Ewigkeit, die natürlich für eine DVD mitgeschnitten wurden.

Das war die Setlist in Nashville (25-OKT-2017):
Love or Something Like It (The Oak Ridge Boys)
Tulsa Turnaround (Elle King)
Through The Years (Travis Tritt, Crystal Gale & Gatlin Brothers)
Lucille (Justin Moore)
Twenty Years Ago (Hillary Scott & Linda Davis)
Morning Desire (Billy Currington)
Coward Of The Country (Aaron Lewis)
You Turn the Light On (Wynona Judd)
Back to the Well (Wynona Judd & Naomi Judd)
Ruby Don’t Take Your Love To Town (Flaming Lips)
Reuben James (Reba McEntire)
Sweet Music Man (Jamey Johnson)
Just Dropped In To See What My Condition Was In (Jamey Johnson & The First Edition)
Pause
Love The World Away (Alison Krauss)
Me And Bobby McGee (Kris Kristofferson)
She Believes In Me (Lady Antebellum)
Through The Years (Little Big Town)
Desperado (Don Henley)
You Decorated My Life (Idina Menzel)
We’ve Got Tonite (Idina Menzel & Charles Kelley)
Lady (Lionel Richie)
The Gambler (Chris Stapleton)
Real Love – Video-Zuspielung
You Can’t Make Old Friends (Kenny Rogers & Dolly Parton)
I Will Always Love You (Dolly Parton)
Islands in the Stream (Kenny Rogers & Dolly Parton)

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