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Nashville: Abschieds-Konzert zum Serien-Finale

Im Juli läuft die letzte Folge der Hit-Musik-Serie Nashville. Schon jetzt verabschieden sich die Stars rund um Charles Esten mit einer grandiosen Abschieds-Tournee. Gestern (21-AR) stieg das Tour-Highlight in London. Die WEGOTIT-Kritik.

Nashville, die coole Serie über die (Country-)Musik-Szene, In-Clubs wie das Bluebird Cafe und die Höhen und Tiefen der Liebe, ist seit 2012 TV-Kult: der Critics Choice Award sowie Emmy- und Golden-Globe-Nominierungen für die Hauptdarstellerinnen Connie Britton und Hayden Panettiere. Doch jetzt ist leider Schluss: am 26-JUL läuft in den USA die 127. und allerletzten Folge.

Doch bevor sich Deacon Claybourne (Charles „Chip“ Esten) Scarlett O’Connor (Clare Bowen), Gunnar Scott (Sam Palladio ) Will Lexington (Chris Carmack) und Avery Barkley (Jonathan Jackson) für immer von den Bildschirmen verabschieden gehen sie unter dem Motto Nashville in Concert – The Farewell Tour auf eine letzte große Abschied-Tournee durch England und setzen damit auch abseits der TV-Serie eine unglaubliche Erfolgs-Story fort: Tourte man 2016 beim Live-Debut noch durch kleine Clubs, so füllte man 2017 schon 3.500er Venues wie die Royal Albert Hall und jetzt sind die „Nashies“ gleich am britischen Pop-Olymp angekommen: 8 Konzerte in den größten Hallen mit der Londoner O2-Arena als Highlight. Gestern (21-APR) feierten dort 14.000 TV- und Country-Musik-Fans die große Nashville in Concert Abschieds-Party. WEGOTIT war live dabei.

Vom Opener Even If It Breaks Your Heart, mit dem 2012 die allererste Folge des Serien-Hits eröffnet wurde, bis zum programmierten All-Star-Finale A Life That’s Good bewiesen die TV-Stars in London, dass sie sogar noch bessere Musiker als Schauspieler sind: 31 Songs in 142 Minuten!

Neben Serien-Hits wie He Ain’t Me oder What If I Was Willing gab es auch brandneue Solo-Songs (Going Electric) und Coverversionen wie dem Simple-Minds-Klassiker Belfast Child). Als Highlight stimmte Charles Esten knapp vor der Pause sogar den Oasis-Hit Don’t Look Back In Anger an und lieferte dazu eine Abklatsch- und Selfie-Runde quer durch die Fans – Standing Ovations.

Im zweiten Teil ließ man nach Sams coolen Schlagzeug-Solo bei Don’t Come Easy als Überraschung auch die Serien-Bands The Exes (Borrow My Heart) und The Last Highways (Go With It) auferstehen. Dazu lieferte Clare, die wie immer barfuss über die Bühne trippelte und von der riesigen Halle sichtlich überwältigt war („Das ist das größte Bluebird Cafe das ich je gesehen habe!“), mit ihrem frischangetrauten Ehemann Brandon Young die Liebes-Ballade Tide Rolls In und Jonathan eine Gänsehaut-Version von Unchained Melody.

Nach dem furiosen Chip-Endspurt mit Whiskey Lips, Sanctuary und He Ain’t Me hatten beim gemeinsamen Finale mit dem passenden Beatles Cover The End und natürlich der Tv-Hymne A Life That’s Good dann alle Tränen in den Augen: die 14.000 Fans in der O2 Arena, die fünf Nashville Stars und ihre fünf Begleitmusiker rund um Colin Linden.

Es ware also kein Wunder wenn man das Erfolgsrezept auch 2019 mit einer weiteren Tour fortsetzen würde. Die Fans dafür wären da. Bis es soweit ist gibt es die Nashies solo: Clare Bowen geht ab 28-APR mit der neuen CD Still The Same auf Deutschland-Tournee. Jonathan Jackson plant mit seiner Indie-Band Enation eine England-Tour. Sam Palladio ist neben Kiefer Sutherland und Jason Isbell das Highlight des Black Deer Festival in Sussex (24-JUN) und Charles Esten organisiert am 22-Mai in Nashville sogar ein Bruce Spingsteen Tribute.

Das war die Setlist in London (21-APR-2018):
Even If It Breaks Your Heart (Clare Bowen, Sam Palladio, Chris Carmack, Jonathan Jackson & Charles Esten)
Keep Asking Why (Jonathan Jackson)
Washing Of The Water (Jonathan Jackson)
I’m On It (Chris Carmack)
What if I was Willing (Chris Carmack)
Right Where You Want Me (Chris Carmack & Sam Palladio)
Adios Old Friend (Sam Palladio & Chris Carmack)
The Hell Of It Is (Sam Palladio)
Belfast Child (Simple Minds Cover – Jonathan Jackson)
Let It Rain (Clare Bowen)
Black Roses (Clare Bowen)
Hand to Hold (Clare Bowen & Charles Esten)
Sideshow (Charles Esten)
Good Rain or Jesus (Charles Esten)
Don’t Look Back In Anger (Oasis Cover – Charles Esten)
Pause
Don’t Come Easy (Chris Carmack)
Moving On Never Felt So Good (Chris Carmack)
Wake Me Up In Nashville (Sam Palladio)
Goin’ Electric (Sam Palladio & Chris Carmack)
Go With It (Sam Palladio, Chris Carmack, Jonathan Jackson)
A Shock To The System (Jonathan Jackson)
Unchained Melody (The Righteous Brothers Cover – Jonathan Jackson)
Borrow My Heart (Sam Palladio, Clare Bowen, Jonathan Jackson)
Fade Into You (Clare Bowen & Sam Palladio)
Tide Rolls In (Clare Bowen & Brandon Young)
When The Right One Comes Along (Clare Bowen)
Whiskey Lips (Charles Esten)
Sanctuary (Charles Esten)
He Ain’t Me (Charles Esten)
The End (The Beatles Cover – Clare Bowen, Sam Palladio, Chris Carmack, Jonathan Jackson & Charles Esten)
Zugabe:
A Life That’s Good (Clare Bowen, Sam Palladio, Chris Carmack, Jonathan Jackson & Charles Esten)

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